Gemeinsam Wirkung entfalten: Rückblick auf unser Schulleitungsdinner im Kressepark Erfurt
Am 11. Mai 2026 kamen wir gemeinsam mit Schulleitungen aus Mühlhausen, Jena, Arnstadt, Gotha und Artern sowie unserem Leitungsteam in der Villa Haage im Kressepark Erfurt zusammen. Die wunderschöne Location bot uns den idealen Rahmen für einen inspirierenden Abend.
Ankommen, Vernetzen, Erinnern
Zu Beginn stand für uns das persönliche Kennenlernen im Mittelpunkt – auf eine besondere Weise: Mit der „Wollknäuelmethode“ haben wir uns kennengelernt und gemeinsame Episoden und Verbindungen sichtbar gemacht. Indem wir den Faden weitergaben, entstand ein Netz, das eindrucksvoll zeigte, wie eng wir bereits miteinander verknüpft sind und wie unsere Zusammenarbeit gewachsen ist.
Fokus: Wirkung und Wirksamkeit in Schule
In diesem Jahr wollten wir den Schwerpunkt bewusst auf die Frage legen, wie Wirkung und Wirksamkeit unserer Arbeit in Schule aussehen. Als Leitungsteam stellten wir zunächst unsere Wirkungslogik vor. Diese war Grundlage für die umfassende Datenerhebung, die wir erstmals im Dezember 2025 mit den 19 Kooperationsschulen und 40 begleiteten Klassen durchgeführt haben. Auf die Ergebnisse waren alle gespannt.
Besonders wichtig war uns die Perspektive der Schüler:innen: Insgesamt 679 Jugendliche aus den Klassenstufen 5 bis 9 nahmen im Dezember 2025 an einer digitalen Befragung teil. Die hohe Rücklaufquote zeigt uns, wie relevant die Themen für die Schüler:innen sind und wie groß ihre Bereitschaft ist, sich einzubringen und Feedback zu geben.
Zahlen als Grundlage für Austausch
Die präsentierten Ergebnisse weckten bei allen großes Interesse und lösten eine starke Resonanz aus. Die Schulleitungen fanden darin ihre eigenen Wahrnehmungen und Einschätzungen zur Arbeit der Teamteachenden an ihren Schulen wieder.
Die Daten waren der Ausgang für vertiefende Gespräche: Offen und reflektiert haben wir gemeinsam darüber nachgedacht, was die Ergebnisse für unsere tägliche Arbeit bedeuten und welche Schlüsse wir daraus ziehen können.
Zukunft gemeinsam gestalten
Ein zentraler Teil unseres Abends war der Austausch zu grundlegenden Fragen, die uns alle bewegen:
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Was brauchen wir – die Schulen und wir als Kinder- und Jugendhilfeträger – um multiprofessionelle Zusammenarbeit gut zu gestalten?
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Wie können wir unsere gewachsene Kooperation nachhaltig sichern?
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Und wie schaffen wir langfristige Stabilität in der Zusammenarbeit, wenn Förderstrukturen oft nur kurzfristig angelegt sind?
Diese Fragen haben wir intensiv diskutiert und dabei deutlich gespürt, wie wichtig uns allen eine gemeinsame Weiterentwicklung ist.
Unser gemeinsamer Blick nach vorn
Im Feedback wurde klar: Wir möchten die entstandenen Denkräume weiterhin gemeinsam nutzen und STT langfristig an Schule verankern. Der Abend hat uns gezeigt, wie wertvoll kontinuierlicher Austausch und gegenseitiges Verständnis für unsere gemeinsame Arbeit sind.



